Die besten und schlechtesten Filme des Jahres 2018

Hallo allerseits!

Mein Leben hat sich in den letzten Monaten stark geändert. Umzug, Jobwechsel und Beziehung haben dafür gesorgt, dass es in letzter Zeit etwas ruhiger um mich wurde. Aber ich bin noch da. Und ihr ahnt es bereits: Zum Abschluss des Filmjahres 2018 gibt’s eine Liste! Vierzehn Mal hat es mich dieses Jahr ins Kino gezogen. Klingt nach wenig, aber für mich Heimkino- und Retro-Freak ist das Rekord.

Die Qualität der gesichteten Streifen ist durchwachsen. Mir kamen doch so einige Gurken vor die Nase. Und den 10/10-Oberknüller gab es dieses Jahr nicht. Hier ist sie also, meine Rangliste – von hundsmiserabel bis grandios.

14. Ready Player One (2/10)

Urks! Ganz schlimm, was Steven Spielberg hier zusammen gestiefelt hat. Ich mag gar nicht mehr darüber nachdenken, geschweige denn darüber schreiben.

 

13. The Bookshop (3/10)

Kitsch der übelsten und langweiligsten Sorte: verstockt und vorhersehbar.

 

12. Aquaman (4/10)

Hochglanz-Overkill, leidlich unterhaltsam, muss aber nicht sein.

 

11. The Disaster Artist (4/10)

Meine Enttäuschung des Jahres. Der Biopic über den mysteriösen Tommy Wiseau hätte sooo gut werden können, ist aber leider in die Hosen gegangen.

 

10. Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse (4/10)

Romcom im jüdischen Milieu, das angestaubten Mustern folgt.

 

9. Hereditary (5/10)

Diffuser und zahnloser Horror, der ein bisschen – und erfolglos – auf Arthouse macht.

 

8. The Killing of a Sacred Deer (7/10)

Was Arthouse-Horror angeht, da vertraue ich dann doch eher auf Giorgos Lanthimos – auch wenn The Killing of a Sacred Deer manchenorts arg prätentiös ist.

 

7. Lady Bird (7/10)

Süsser Indiefilm, tut niemandem was zuleide. Nett.

 

6. Call Me By Your Name (8/10)

Erotisch, sinnlich, tragisch. Ein Fest für Auge und Gefühl.

 

5. The Shape of Water (8/10)

Amélie unter Wasser. Angenehm märchenhaft, auch wenn Guillermo del Toro gehörig mit dem Holzhammer schwingt.

 

4. Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (8/10)

Mitreissend und schwarzhumorig. Der Film ist allerdings nicht so cool und anspruchsvoll, wie er sich gibt.

 

3. Isle of Dogs (9/10)

Herrlich verschroben und abgedreht.

 

2. I, Tonya (9/10)

Fantastischer (Anti-)Sportfilm. Geiler Soundtrack, toll gespielt, intelligent selbstreflexiv.

 

1. A Silent Voice (9/10)

Einfühlsam, zart und menschlich: der schönste und würdigste Film, den ich dieses Jahr gesehen habe.

Frohes Neues euch allen! Feiert schön.

Simon

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